Die marginale Zahlungsbereitschaft soll mittels eines Instrumentes erhoben werden, das ursprünglich für die Psychologie und das Marketing entwickelt wurde. Die sogenannte Conjoint Analyse (siehe Telser und Zweifel 2000, Gustafsson 2000 und Ryan 1996) stellt für volkswirtschaftliche Fragestellungen ein relativ neues Instrument zur Erhebung der Zahlungsbereitschaft dar. Es stellt die Befragten in alltägliche Entscheidsituationen (Wahl zwischen verschiedenen Alternativen), so dass verlässlichere Aussagen als mit herkömmlichen Methoden erwartet werden können. Deshalb soll in dieser Studie die Conjoint Analyse und nicht die kontingente Bewertung (zu "Contingent Valuation" siehe Römer 1993, Magat et al. 1988) zur Anwendung kommen. Zur Erhebung der Daten ist es notwendig, die ausgewählten Personen direkt zu befragen (Telefoninterviews oder persönliche Interviews). Dies aus folgenden Gründen: Es kann besser sichergestellt werden, dass die Befragten das nötige objektive Wissen besitzen und die Fragen richtig verstehen, Je nach Antworten können gezielte Folgefragen gestellt werden. (-> Verringerung der Anzahl Szenarien), Die Stichprobe kann besser kontrolliert werden. Die Befragung wird in Zusammenarbeit mit einem professionellen Befragungsinstitut durchgeführt.