Die Studie soll die marginale Zahlungsbereitschaft der schweizerischen Bevölkerung für eine Verringerung der Risiken bei der Nuklearstromproduktion ermitteln. Anders ausgedrückt: Es soll ermittelt werden, wie viele Rappen pro Kilowattstunde Nuklearstrom die Stromkonsumenten bereit sind zu bezahlen, damit die Kernkraftwerke (schweizerische, aber auch ausländische) sicherer werden. Die Studie soll wie folgt abgegrenzt werden: Produktion. Die Fragestellung der Studie beschränkt sich auf die Produktion von Nuklearstrom. Namentlich wird die Frage nach der Endlagerung und deren Sicherheit ausgeklammert. Schweizerische Individuen. Die Studie soll repräsentativ für die schweizerische Wohnbevölkerung sein. Zusätzliche Sicherheit. Die Nuklearstromproduktion ist bereits vergleichsweise sicher. Die Wahrscheinlichkeit eines GAU (Grösster Anzunehmender Unfall) bewegt sich in der Grössenordnung von 10-7. Nicht zuletzt aus Gründen des Vorstellungsvermögens sind relative Veränderungen (z.B. "Halbierung des Risikos") vorzusehen; dies in Bezug sowohl auf schweizerische wie auch ausländische KKW.