Die Teilnehmenden wurden über unterschiedliche Rekrutierungswege gewonnen, darunter Zeitungsartikel, Beiträge in Online-Foren sowie Aushänge an Universitäten, in Arztpraxen und in Fitnessstudios. In den Wellen T1 bis T5 und T10 wurden die Paare an das Psychologische Institut der Universität Zürich eingeladen, wo sie Fragebögen ausfüllten und während zweier dyadischer Interaktionsaufgaben und einer Konfliktdiskussion videografiert wurden. In der dyadischen Interaktion wurden die Paare in einem standardisierten Setting von acht Minuten Dauer für jede/n Partner/in in der Rolle des/der Sprecher/in videografiert. Der/die Sprecher/in wurde angewiesen, seinem/ihrer Partner/in (Zuhörer/in) von einem relevanten Stressereignis zu erzählen, das sich kürzlich außerhalb der Beziehung ereignet hatte. Nach acht Minuten wurden die Rollen des/der Sprecher/in und des/der Zuhörer/in getauscht. Dieses Paradigma ermöglicht die Untersuchung der Stresskommunikation von Partner/in A und dem dyadischen Coping von Partner/in B und umgekehrt auf ökonomische, zuverlässige und valide Weise. Darüber hinaus gab es eine standardisierte Konfliktdiskussion. Das Paar wurde aufgefordert, ein relevantes Thema zu besprechen, das häufig zu Konflikten in der Beziehung führt. Zusätzlich zu den Beobachtungen im Labor füllten die Paare zu Hause Fragebögen aus. Die Wellen T6 bis T9 umfassten ausschließlich Online-Fragebögen. In Welle T10 führten wir zusätzlich halbstrukturierte Interviews zur Paarbeziehung, zum dyadischen Coping und zur Dankbarkeit durch. Darüber hinaus wurde eine Videobetrachtung durchgeführt, bei der die Proband/inn/en ihr Unterstützungsgespräch noch einmal anschauten und das dyadische Bewältigungsverhalten des/der Partner/in kommentierten.