Bedürfnisse und Bedarf von betreuenden Angehörigen nach Unterstützung und Entlastung – eine Bevölkerungsbefragung. Forschungsmandat G01a des Förderprogramms «Entlastungsangebote für betreuende Angehörige 2017–2020»

Ref. 13536

  

Methods

Method description

Das Bundesamt für Statistik stellte eine Stichprobe von 54'175 Personen in Privathaushalten zur Verfügung, die alle angeschrieben wurden. Diese Stichprobenziehung erfolgte geschichtet nach Alter, Geschlecht und den sieben Grossregionen der Schweiz. Die Befragung fand von Februar bis September 2018 statt. Interessierte konnten online, mit zugesandtem Fragebogen oder telefonisch an der Befragung teilnehmen. Die Einstiegsfrage klärte, ob die befragte Person aktuell einen körperlich oder psychisch kranken, körperlich beeinträchtigten oder älteren Menschen im nahen Umfeld unterstützt, betreut oder pflegt. Dies im Sinn einer ständigen oder vorübergehenden Unterstützung, z. B. nach einem Spitalaufenthalt. Nicht gemeint waren Unterstützungshilfen wie Kinderhüten oder freiwillige Arbeit für eine Organisation. Über die Einstiegsfrage identifizierten sich 2425 Personen selber als betreuende Angehörige, davon 389 Kinder im Alter zwischen 9 und 15 Jahren. Zusätzlich gaben 572 erwachsene Personen an, früher ihnen Nahestehende betreut zu haben. Über die Rückantwortkarte oder die Einstiegsfrage bezeichneten sich 27 888 Personen als nicht betreuend. Der Rücklauf auf die Anfrage betrug gesamthaft 57%.

Method (instruments)

Population, unit of observation

Gesamtbevölkerung ab 9 Jahren

Participant selection or sampling method (census, random sampling, other sampling method (specify))

Stichprobenziehung SRHP, Bundesamt für Statistik, Neuchâtel

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Identifizierung betreuender Angehörige: Einstiegsfrage und frankierte Rückantwortkarte (nicht betreuend)