Die Daten der quantitativen SUGUS-Teilstudie entstanden wie folgt: Alle aktiv teilnehmenden Schüler:innen (n=1412) machten Angaben über den Unterricht und über sich selber (Self-Ratings) sowie über durchschnittlich 3.94 Mitschüler:innen (Peer-Ratings). Zusätzlich wurden die nicht aktiv teilnehmenden Schüler:innen (n=275) von ihren Lehrpersonen eingeschätzt (Teacher-Ratings). Folglich sind die Daten auf drei verschachtelten Ebenen angesiedelt, für die mehrere Dateien vorliegen:
Ebene 1 (L1) ist die Ebene der multiplen zielschülerspezifischen Ratings. Der L1-Datensatz umfasst total n=5811 "Fälle". Weiter enthält der L1-Datensatz exklusiv die zielschülerspezifisch erfassten Variablen zur unterrichtlichen Devianz und zum subjektiven Störungsempfinden - alle weiteren Variablen (z.B. Eigenschaften der Rater, des Unterrichts) finden sich in den anderen Datensätzen. Der L1-Datensatz liegt im SPSS-Format (.sav) vor.
Ebene 2 (L2) ist die Ebene der Zielschüler:innen (Targets) mit total n=1687 Fällen. Der L2-Datensatz enthält alle erfassten Variablen. Die pro Zielschüler:in erfassten, multiplen Peer-Ratings liegen hier in manifest aggregierter Form vor (Mittelwert der durchschnittlich 3.94 Peer-Ratings pro Zielschüler:in). Der L2-Datensatz liegt im SPSS-Format (.sav) und im Excel-Format (.xlsx) vor.
Ebene 3 (L3) ist die Ebene der Lehrpersonen bzw. der Klassen mit total n=85 Fällen. Der L3-Datensatz enthält alle erfassten Variablen, die bei schülerspezifischen Angaben für die gesamte Klasse durch Mittelwertsbildung aggregiert wurden. Der L3-Datensatz liegt im SPSS-Format (.sav) und im Excel-Format (.xlsx) vor.
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Die Datensätze im SPSS-Format entstanden während des Forschungsprozesses über einen längeren Zeitraum zur Analyse mehrerer Fragestellungen, die auf unterschiedliche Ebenen abzielten. Die Datenstäze im Excel-Format wurden später erstellt für die Hochschullehre mit dem Ziel, den Studierenden einen niederschwelligen Zugang zu Sekundäranalysen zu ermöglichen (z.B. haben Missings keinen Code wie "-9" sondern sind schlicht leere Zellen). Daher gibt es einige formale Abweichungen zwischen den Datensätzen:
Die Variablen sind über alle Datensätze sinngemäss ähnlich beschriftet, doch können einzelne Bezeichnungen zwischen den verschiedenen Dateien geringfügig variieren. Die Variablen können Datei-übergreifend exakt zugeordnet werden anhand des technischen Berichts (Eckstein, Luger, Grob & Reusser, 2018; pdf-Datei in der Dokumentation), anhand des Codebooks (Excel-Datei in der Dokumentation) bzw. anhand der Variablenlabel in den SPSS-Dateien.
Manche Datensätze enhalten für gewisse Skalen bereits manifest gebildete Skalenwerte (Mittelwert- oder Summenscores) oder sonstige manifest berechnete Variablen (z.B. Indizes; Differenzscores zwischen unterschiedlichen Ratings pro Zielschüler:in). Diese Skalenwerte und Variablen sind nicht in allen Dateien enthalten.