Motivationale Aspekte von Studienfachwahl und Hochschulwahl

Ref. 10128

  

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Schweiz

Abstract

Im Rahmen der Erhebung zur sozialen Lage der Studierenden, welche 2005 bei den Studierenden an den Universitären und Eidgenössischen Technischen Hochschulen, den Fachhochschulen sowie den Pädagogischen Hochschulen durchgeführt wurde (siehe FORS Ref.-Nr. 8891), wurden neben den Informationen zur wirtschaftlichen Lage, dem sozialen Hintergrund, der Mobilität sowie der Wohnsituation u.a. auch Informationen bezüglich der Gründe für die Studienfachwahl sowie für die Wahl der Hochschule erhoben. Die Analyse der Motivationslage bei der Wahl des Studienfachs wie auch der Hochschule ergibt eine Auslegeordnung der Motive auf zwei je dichotom ausgerichteten Dimensionen. So können die zur Begründung der Studienwahl angefügten Argumente auf einer Dimension mit den beiden entgegengesetzten Polen «intrinsisch motiviert» und «extrinsisch motiviert» situiert werden, jene zur Begründung der Hochschulwahl auf einer Dimension mit den Polen «selbstbestimmt» und «fremdbestimmt». Als Resultat der Analyse kann festgehalten werden, dass gewisse studentische Merkmale und strukturelle Studienbedingungen die intrinsische Motivation bei der Wahl des Studienfaches favorisieren oder aber sie behindern. Genauso, wie bestimmte studentische Merkmale und strukturelle Bedingungen es erlauben, die Wahl der Hochschule inhalts- und qualitätsorientiert, also selbstbestimmt, zu realisieren oder diese eher ressourcenorientiert, also fremdbestimmt, vonstatten gehen zu lassen. Die Studie zeigt etwa, dass die Studienwahl der Frauen anscheinend stärker intrinsisch motiviert ist als die der Männer. Aber auch andere Faktoren favorisieren Entscheidungen aus intrinsischen Motiven, so etwa ein tiefes Alter im Befragungszeitpunkt, ausländische Bildungsherkunft oder Zugehörigkeit zu einer höheren Sozialschicht.

Results

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